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Flugzeugabsturz bei der Schanzkapelle

27 September 2008 · Übungen

Am Samstag, den 27. September 2008, wurde die <b>Ruprecht 2008 </b>Großübung ausgeführt.

<b>Übungsannahme: </b>Ein Kleinflugzeug mit mehreren Insassen bekommt während des Fluges über dem Göstritzgraben technische Probleme und muss daher bei der Schanzkapelle in Raach notlanden. Da sich vor der Bruchlandung schon einige brennende Flugzeugteile in der Luft lösen, und im Wald landen entstehen mehrere kleine Waldbrände. Spaziergänger beobachten den Zwischenfall und informieren über den Notruf 133 die Polizei, welche die Rettungskette in Gang setzt. Um 13:27 Uhr alarmiert die BAZ Neunkirchen die Feuerwehren zur Einsatzübung.

Bei der Anfahrt zur Unglückstelle kamen unseren Kräften 2 verletzte Personen zu Fuß entgegen, diese wurden von uns Erstversorgt und der Rettung übergeben.
Sie sagten ebenfalls aus das noch weitere Verletzte beim Flugzeug sind, bzw. 3 Personen in die andere Richtung gegangen sind.

Nach dem Eintreffen an der Unglückstelle wurde sofort ein Atemschutztrupp aufgestellt, welcher die Erstbekämpfung des Flugzeugbrandes durchführen sollte. Nach nur wenigen Minuten war das Feuer bei der Maschine gelöscht und der Rettungstrupp konnte einen Rettungsversuch starten, jedoch begannen wieder einige Teile des Flugzeuges zu brennen. Die 2 Verletzten Personen welche im Flugzeugwrack eingeklemmt waren konnten jedoch kurz darauf gerettet und vom Roten Kreuz versorgt werden. Eine 3. verletzte Person welche sich selbst noch aus dem Wrack retten konnte, aber kurz darauf wegen ihrer Verletztungen nach ein paar meter liegen blieb, wurde zuvor noch aus dem Gefahrenbereich gebracht.

 

Während der Menschenrettung begannen die nach und nach eintreffenden Nachbarfeuerwehren mit der Bekämpfung der Waldbrände.

Auch im Göstritzgraben wurde währenddessen versucht, die Waldbrände zu bekämpfen. Ebenfalls wurde eine Suche nach noch vermissten Personen gestartet.
Nachdem die Waldbrände gelöscht waren, wurden auch die letzten 3 vermissten und zum Teil auch verletzten Personen von den Rettungshunden gefunden, von der Bergrettung aus dem Unwegsamen und steilen Gelände gerettet und dem Roten Kreuz übergeben.

<b>Einsatzübungsende:</b> 14:50 Uhr

Die Übungsnachbesprechung wurde am Ortsplatz von Raach vom Kdt des UA6 HBI Scherbichler abgehalten. Er bedankte sich für die Vorbereitung, sowie für die zahlreiche Teilnahme von ca. 150 Übungsteilnehmern sowie bei den Grundeigentümern sowie bei den Sponsoren.
Ebenfalls sprachen der Bürgermeister von Raach Ing. Dominik, der Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Brandstätter, der Konsulent des ÖBFV OBR DI Ernst Huber Lob und Dank für die Übung aus.

Die FF Raach möchte sich hier ebenfalls bei den Verletztendarstellern, den Grundeigentümern, sowie bei der Sprenggruppe 15 für die Pyrotechnik und bei allen Teilnehmenden recht herzlich bedanken!

Mitgewirkt bei der Übung haben:
<b>FF Raach, FF Otterthal, FF Trattenbach, FF Breitenstein, FF Gloggnitz-Stadt, FF Gloggnitz-Weißenbach, FF Kirchberg/We., FF Maria Schutz, FF Semmering, FF Schottwien, AFÜST Gloggnitz, Rotes Kreuz Gloggnitz, Bergrettung Ortstelle Schottwien, Alpine Einsatzgruppe der Polizei, Rettungshundestaffel, Sprengdienst </b>

150 Mitglieder diverser Feuerwehren und Rettungsorganisationen

  (Dieser Bericht wurde von der alten Website importiert - er ist möglicherweise falsch formatiert - Wir bitten um Ihre Entschuldigung)

Bilder

Statistik

Beginn13:27
Ende14:50
Eingesetzte KräfteAtemschutz, Funk, B- und C-Schläuche, Feuerpatschen, hyd. Rettungsgerät
Vorbereitet durchHBI Scherbichler, OBI Kobermann, BI Haider
Mitglieder vor Ort150