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Schadstoffübung

22 April 2006 · Übungen

Am Samstag, den 22. April, um 19.30 Uhr, wurde die 2. Frühjahrsübung in Egg durchgeführt.

Übungsannahme: Eine Britsche ist außer Kontrolle geraten und deshalb in einen Waldweg hineingeraten. Auf der Ladefläche werden zwei Tonnen mit Schadstoffen und eine Gasflasche transportiert. Das größere der beiden Fässer hat sogar ein Leck, aus dem Flüssigkeit austritt. Eine Tafel mit der Aufschrift 33/1088 ist auf dem Fahrzeug montiert. Es werden 4 Personen vermisst, die mit diesem Fahrzeug unterwegs sein sollten.

Als erstes erkundete der Einsatzleiter, um welchen Schadstoff es sich handelt. Der obere Teil enthält die Kennziffern 33. Der 3 an der ersten Stelle der Zahl bedeutet, dass es sich um entzündbare flüssige Stoffe handelt. Die gesamte Zahl 33 heißt, dass es sich um einen leicht entzündbaren flüssigen Stoff handelt, der seinen Flammpunkt unter 23°C hat.

Das nächste, dass man bei solch einer Situation machen sollte, ist herauszufinden, um was für einen Stoff es sich handelt. Diese ist auf der unteren Zeile der Tafel durch die UN-Nummer beschrieben. - Bei der Übung handelte sich um die UN-Nr. 1088 - Um den Stoff herauszufinden kann man entweder in einem Gefahrenguthelfer nachschlagen oder bei Florian Neunkirchen anfragen. Danach gehört der 3-fache-Branschutz aufgebaut. D.H.: Wasser, Schaum und Pulver. Dann gehört das gesamte Gebiet abgesperrt. Hierbei ist es wichtig, die Windstärke und -richtung zu beachten, wie groß die Absperrung sein soll. Da es eine Übung ist, wurden Warndreiecke aufgestellt.

Drei Feuerwehrmänner wurden mit Atemschutz ausgestattet. Währenddessen legten die anderen Mitglieder
C-Schläuche aus und erstellten mit dem Zumischer einen Löschangriff mit Schaum. Der Atemschutztrupp drang mit dem Schaumrohr bis zum verunglückten Fahrzeug vor, erkundeten die genaue Lage und retteten 3 ohnmächtige Insassen. Die Aufgabe der ohnmächtigen übernahmen drei Jugendfeuerwehrmitglieder.

Nachdem diese gerettet und die ausgetretene Flüssigkeit mit Schaum überdeckt war, fiel auf, dass eine Person noch immer vermisst wird. Der Atemschutztrupp geht daraufhin weiter in den Wald hinein, um diese letzte vermisste Person, die durch eine Puppe dargestellt wird, noch zu finden. Kurze Zeit später wurde diese auch hinter einem Baum entdeckt.
Zu guter letzt wurde dann noch das Fahrzeug mittels der Seilwinde vom TLFA 4000 aus dem Wald geborgen.

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Bilder

Statistik

Beginn19:30
Ende20:10
Eingesetzte KräfteTLFA 4000, KLF, VF; Lichtmast, Atemschutzgeräte, C-Schläuche, Zumischer, Schaumrohr, Seilwinde
Vorbereitet durchHLM Kampichler Reinhard, SB Bauer Christian
Mitglieder vor Ort14